Satzung des Schützenvereins 1960 Burguffeln e. V.

Fassung vom 23.01.1999

§ 1 - Name und Sitz

Der am 1. Oktober 1960 gegründete Verein führt den Namen:

Schützenverein 1960 Burguffeln.

Er hat seinen Sitz in Burguffeln und soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Hofgeismar eingetragen werden.

§ 2 - Zweck und Aufgaben

1. Der Schützenverein 1960 Burguffeln verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein hat insbesondere den Zweck, seine Mitglieder

a) durch Pflege des Sports, insbesondere des Schießsports auf der Grundlage des Amateur-gedankens und nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit unter Ausschluß von parteipolitischen, konfessionellen, beruflichen und rassischen Gesichtspunkten körperlich und sittlich zu kräfti-gen.

b) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

c) über die freiwillige Unterordnung unter die Gesetze des Sports auf breitester, volkstümli-cher Grundlage zu einer Gemeinschaft für die Erhaltung und Hebung der Volksgesundheit zusammenzuführen, und sie zu tatkräftigen Bekennern der demokratischen Weltanschauung heranzubilden. Der Jugend soll dabei in ganz besonderem Maße eine sorgfältige körperliche und geistig sittliche Erziehung zuteil werden.

2. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zecke verwendet werden. Die Mit-glieder erhalten keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonsti-gen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3. Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4. Er ist Mitglied des Hessischen Schützenverbandes e. V. - Sitz Frankfurt/Main - und damit unmittelbares Mitglied des Deutschen Schützenbundes, sowie Mitglied des Landessportbun-des Hessen e. V. , deren Satzungen er vorbehaltlos anerkennt.

§ 3 - Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 4 - Mitgliedschaft

1. der Verein hat :

a) aktive Mitglieder über 18 Jahre
b) jugendliche Mitglieder unter 18 Jahren
c) passive Mitglieder
d) Ehrenmitglieder

2. Zur Aufnahme ist schriftliche Anmeldung erforderlich. Mitglied können alle Personen werden, die sich in geordneten Verhältnissen befinden und über einen guten Leumund verfü-gen. Über die endgültige Aufnahme entscheidet der Vorstand.

3. Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält eine Mitgliedskarte, sowie eine Satzung. Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung, die Satzung des Vereins anzuerkennen und zu achten.

4. Mitglieder, die sich um den Verein ganz besondere Verdienste erworben haben, können von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

5. Jugendliche müssen mit Ihrem Antrag auf Aufnahme die schriftliche Genehmigung der Eltern oder des Vormundes vorlegen.

§ 5 - Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben freien oder ermäßigten Zutritt zu allen Veranstaltungen des Vereins. Ausnahmen werden durch Vorstandsbeschluß von Fall zu Fall bestimmt.

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein nach besten Kräften zu fördern, die festgesetzten Beiträge zu leisten und die von der Vereinsleitung zur Aufrechterhaltung des Schießbetriebes erlassenen Anordnungen zu respektieren.

Das Vereinseigentum ist schonend und pfleglich zu behandeln.

Mitglieder, welche die Vereinsinteressen innerhalb oder außerhalb des Vereins schädigen und trotz wiederholter Mahnung nicht davon ablassen, können aus dem Verein ausgeschlossen werden. Das gleiche gilt, wenn die Vereinsbeiträge nach Fälligkeit trotz Aufforderung nicht innerhalb von einer Frist von einem Monat bezahlt werden.

Die Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und an Abstimmungen und Wahlen durch Ausübung ihres Stimmrechts mitzuwirken. Soweit sie das 21. Lebensjahr überschritten haben, sind sie auch wählbar.

Jedem Mitglied, das sich durch eine Anordnung eines Vorstandsmitglieds oder eines von die-sen bestellten Organs in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht der Beschwerde an den Vereinsvorstand zu.
Ehrenmitglieder genießen alle Rechte der ordentliche Mitglieder.

§ 6 - Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder durch schriftliche Austrittserklärung auf den Schluß des Kalenderjahres mit einer Frist von einem Monat. Der Beitrag ist bis zum Erlö-schen der Mitgliedschaft zu bezahlen.

Ein Vereinsmitglied kann durch Beschluß des Vorstandes ausgeschlossen werden
( § 5, Abs. 4 ). Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende oder dessen Stellvertre-ter.

Das ausgeschlossene Mitglied ist berechtigt, in der nächsten Hauptversammlung Berufung einzulegen, die durch Beschluß mit ¾ Mehrheit endgültig entscheidet.

Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren jedes Anrecht an den Verein und seine Einrichtungen. Sie haben die Mitgliedskarte sowie alle in ihrer Verwahrung befindli-chen vereinseigenen Gegenstände, Urkunden usw. dem Vorstand abzugeben.

§ 7 - Beiträge der Mitglieder

Jedes Mitglied bezahlt einen Jahresbeitrag und ein einmaliges Eintrittsgeld bei Neuaufnahme, dessen Höhe von der Hauptversammlung bestimmt wird.

In Einzelfällen kann der Vorstand über Erlaß oder Herabsetzung der Beitragszahlung ent-scheiden.

§ 8 - Leitung und Verwaltung

1. Der Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schrift-führer und dem Schießmeister. Im Falle der Personalunion (Personengleichheit) von zwei Vorstandsfunktionen kann ein Beisitzer in den Vorstand gewählt werden.

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende jeweils in Gemeinschaft mit ei-nem anderen Mitglied des Vorstandes. Im Falle seiner Verhinderung wird er von dem 2. Vorsitzenden vertreten.

3. Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung alle drei Jahre neu ge-wählt. Wiederwahl ist zulässig.

4. Der Vorstand unterstützt den Vorsitzenden in der Leitung des Vereins. Ihm obliegt es, die Veranstaltungen des Vereins festzulegen, sowie Sonderkommisionen zur Erledigung be-stimmter Angelegenheiten zu bestellen. Er entscheidet in allen von der Satzung vorgesehenen Fällen.

5. Die Verwendung der Mittel hat nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsam-ster Geschäftsführung ausschließlich zu Zwecken der Pflege des Schießsports zu erfolgen. Alle Ausgaben müssen vor ihrer Durchführung dem Grunde und der Höhe nach genehmigt sein. Ausgaben, die vorher nicht der Höhe nach festgestellt werden können, müssen minde-stens dem Grunde nach genehmigt sein.

6. Der Vorstand muß vierteljährlich mindestens einmal zusammenkommen und ist beschluß-fähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Über die
Sitzungen ist ein Protokoll zu führen, in dem die Beschlüsse wörtlich aufzunehmen sind. Das Protokoll ist von allen Beteiligten zu unterzeichnen. Die Sitzungen des Vorstandes sind ver-traulich. Alle Beschlüsse sind grundsätzlich in Sitzungen herbeizuführen.

7. Die Einnahmen sind grundsätzlich für satzungsmäßige Zwecke zu verwenden.

8. Fällt ein Mitglied des Vorstandes vor einer Hauptversammlung aus, - sei es durch Tod, Rücktritt oder dergl. - so ist der Vorstand berechtigt einen Ersatzmann zu wählen, der bis zur nächsten Hauptversammlung an die Stelle des Ausgeschiedenen tritt. Sollte diese Bestim-mung auf den 1. Vorsitzenden zutreffen, so übernimmt ein anderes Vorstandsmitglied die Führung des Vereins bis zur nächsten Hauptversammlung.

9. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß bestellt ist.

§ 9 - Kassenprüfer

Die Hauptversammlung wählt auf die Dauer von drei Jahren zwei Kassenprüfer und einen Vertreter. Sie haben vor der Rechnungslegung eine ordentliche Kassenprüfung vorzunehmen und darüber in der Hauptversammlung zu berichten.

Ein Vorstandsmitglied kann nicht Kassenprüfer sein.

§ 10 - Ehrenamtlichkeit

Der Vorstand sowie von ihm eingesetzte Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. An kein Vereinsmitglied darf ein Gewinnanteil, Zuwendungen, unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder ähnliches bezahlt werden ( § 2, Abs. 2 ).

§ 11 - Hauptversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist die ordnungsgemäß durch den Vorstand einberufenen Ver-sammlung aller ordentlichen und Ehrenmitglieder. Sie ist oberstes Organ.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) findet alljährlich statt und soll im Januar einberufen werden. Die Einladung muß spätestens zwei Wochen vorher, schriftlich unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung erfolgen. Die Tagesord-nung soll folgendes Punkte enthalten:

a) Jahresbericht des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter
b) Bericht der Kassenprüfer
c) Entlastung des Vorstandes
d) Neuwahlen (Vorstand, Kassenprüfer)
e) Satzungsänderungen
f) Entscheidung über Beschwerde bei Ausschluß eines Mitglieds
g) Beschlußfassung über schriftliche Anträge

3. Anträge zur Hauptversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn sie mindestens eine Woche vor dem Versammlungstermin dem Vorstand schriftlich eingereicht werden.

4. Die Hauptversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch den zweiten Vorsitzenden geleitet.

5. In der Hauptversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfa-cher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Die Wahlen erfol-gen entweder durch Handaufheben oder schriftlich. Schriftliche Abstimmung muß erfolgen, wenn die Hälfte der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Die schriftliche Abstim-mung hat durch Stimmzettel zu erfolgen. Mitglieder, die in der Versammlung nicht anwe-send sind, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Versammlungsleiter schriftlich vorliegt.
Bei allen Versammlungen ist ein Protokoll zu führen, das vom Gesamtvorstand zu unter-schreiben ist. Außerdem sind bei allen Versammlungen zu Beginn aus dem Kreis der teil-nehmenden Mitglieder zwei Beurkunder zu wählen, die das Protokoll ebenfalls mit zu unter-schreiben haben.

§ 12 - Außerordentliche Mitgliederversammlung

1. Der Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Versammlung mit einer Frist von einer Woche einberufen.

2. Der Vorsitzende muß eine außerordentliche Sitzung einberufen, wenn dieses von minde-stens 20 % der Mitglieder unter Angabe des Grundes verlangt wird.

3. Die außerordentliche Versammlung hat die gleichen Befugnisse wie die ordentliche Hauptversammlung.

§ 13 - Satzungsänderung, Auflösung oder Verschmelzung

Zur Beschlußfassung über folgende Punkte ist die Mehrheit von 75 % der in der Hauptver-sammlung erschienen Mitglieder erforderlich:

1. Änderung der Satzung
Wird eine Satzungsbestimmung, welche eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, neu eingefügt oder aufgehoben, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.

2. Auflösung oder Verschmelzung des Vereins
Wenn mindestens sieben Mitglieder sich entschließen, den Verein weiterzuführen, kann der Verein nicht aufgelöst werden. Die Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins kann nur auf einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung eine Beschlußfassung hierüber angekündigt ist.

 

§ 14 - Auflösung

Im Falle der Auflösung des Vereins, geht das Vermögen an die Stadt Grebenstein, mit der Auflage, es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.
Dasselbe gilt bei Wegfall des bisherigen Vereinszweckes.

 

Zuletzt geändert in der Jahreshauptversammlung vom 23. Januar 1999.
Die Änderung betraf § 14.